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Freie Mittelstandsvereinigung Saxonia e. V.

Die „Freie Mittelstandsvereinigung Saxonia e.V.“ oder kurz Saxonia ist eine gemeinnützige Organisation, die sich die Stärkung des Mittelstandes zum Ziel gesetzt hat. Sie ist damit der sächsische Landesverband der Bundesvereinigung des liberalen Mittelstandes.

Die Saxonia will die Kräfte des sächsischen Mittelstandes bündeln und ihnen eine Stimme verleihen, politische Missstände aufzeigen und auf Veränderungen drängen. Denn der Mittelstand ist gleichermaßen wirtschaftliches wie gesellschaftliches Rückgrat. 70 Prozent der Arbeitsplätze und 80 Prozent der Ausbildungsplätze werden vom Mittelstand zur Verfügung gestellt. Hier wird die Innovationsleistung erbracht. Zum Mittelstand gehört der größte Teil der Bevölkerung, auch wenn dieser Teil in den letzten Jahren infolge falscher Politik stetig kleiner geworden ist.

Durch immer neue bürokratische Hemmnisse, wie beispielsweise die mit der Unternehmenssteuerreform eingeführten 21 neuen Berichtspflichten, durch immer neue Steuerer- und Abgabenerhöhungen wie die Mehrwertsteuererhöhung und die Erhöhung des Krankenversicherungsbeitrages wurde der Mittelstand in den letzten Jahres mehr und mehr belastet.

Hier möchte die Saxonia ansetzen und Rahmenbedingungen so gestalten, dass Innovationsfähigkeit und Leistungsfähigkeit in der deutschen Wirtschaft erhalten und ausgebaut werden kann.

Und um mit einem Missverständnis aufzuräumen: Jeder kann Mitglied der Saxonia werden, ob Jugendlicher oder Rentner, ob abhängig beschäftigt oder selbständig. Wer unsere folgenden Ziele und Schwerpunkte unterstützt, ist aufgerufen, uns beizutreten:

1. Arbeitsmarkt:
Trennung der Kosten der sozialen Sicherungssysteme und der Arbeitskosten und Stärkung der Elemente der Kapitaldeckung in der Sozialversicherung. Flexibilisierung des Tarif- und Arbeitsrechts mit Unterstützung betrieblicher Bündnisse für Arbeit und Abbau beschäftigungshemmender Kündigungsschutzvorschriften.

2. Haushalt und Finanzen:
Haushaltskonsolidierung und Schuldenabbau zur Wahrung der politischen Gestaltungsspielräume künftiger Generationen. Senkung der Staatsquote durch Konzentration des Staates auf seine Kernaufgaben. Einführung eines einfachen, niedrigen und gerechten Steuersystems, das in Verbindung mit dem FDP- Bürgergeldkonzept ein Steuer- und Transfersystem „aus einem Guss“ darstellt. Senkung der Unternehmenssteuer, Abschaffung der Erbschaftssteuer.

3. Bürokratieabbau:
Abbau überflüssiger Vorschriften. Befristung von Gesetzen und Verordnungen. Vereinfachung von Behördenabläufen durch internetbasierte Verwaltung.

4. Investitionen:
Ausweitung der Investitionen in Bildung und Forschung als einziger „Rohstoff“ Deutschlands zur Wohlstandssicherung künftiger Generationen. Förderung der Qualität der Bildung und Ausbildung an Schulen und Hochschulen. Optimierung der individuellen Frühförderung von Kindern und Jugendlichen. Ausweitung der Investitionen in Infrastrukturmaßnahmen durch Ausbau der Verkehrswege und beim Energiezugang.